Pfahlziehen im “Hafen Holstenkaten”

Am 26. November 2002 begann die Baggerung in unserem

uns Strom- und Hafenbau Anfang Februar eine Schute in den Hafen gelegt hatte, haben es sich einige wenige - etwas ältere Kameraden zur Aufgabe gemacht, die Pfähle zu ziehen.


Mit viel Engagement ging man an diese, nicht ganz so einfache, Aufgabe heran. Wie heißt es doch: geht nicht, gibt’s nicht! Mit einer Kettensäge wurden zuerst die Pfähle gekürzt: "damit die Schute nicht so leer aussieht" (Zitat eines Pfahlziehers). Dann ging es ans "Ziehen". Mit Hilfe von Kettenvorläufern, vielen Drahtstropps, Schäkeln, Hubzügen, unter Ausnutzung der Tide, unter Zuhilfenahme der Schute, sehr viel handwerklichem Geschick und noch mehr Einsatz gelang es so, die Pfähle zu ziehen.

Durch den selbstlosen Einsatz dieser Kameraden spart unsere Vereinigung viel Geld, welches nun für andere wichtige Dinge zur Verfügung steht. Eine Vereinigung, die in ihren Reihen solche engagierten Mitglieder hat, kann sich sehr glücklich schätzen. Den "Pfahlziehern" ein dreifach "Goode Wind Ahoi" und "danke"!

Das sind sie - die Pfahlzieher
Auf den folgenden Bildern haben sich die meisten und auch fleißigsten "Pfahlzieher" zu einem Fototermin versammelt. Diese Aufnahmen sind wirklich so einmalig,

 

dass wir sie unbedingt auch im "Elbsegler" und im Internet bringen mussten. Allein schon die Idee, die Kamera- den auf die abge- sägten Pfähle zu platzieren, finden wir toll.

Außerdem sind wir über die Sportlichkeit und Schwindel- freiheit der - etwas älteren -Mitglieder überrascht. Das bei der anstrengenden und auch nicht ganz ungefährlichen Arbeit ihr Humor noch nicht verloren gegangen ist, verwundert dagegen nicht. Was wird man wohl in späteren Zeiten zu diesen Bildern sagen?

Wilfried Schmidt

 

 

Dies ist kein
Kunstwerk von
Stephan
Balkenhol,
sondern unser
"Mann im Strom"